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1

Mittwoch, 21. September 2011, 10:32

Freelancer gesucht für kleine projekte

hallo,

suche kostengünstigen Freelancer für kleine Projekte. Bitte per pm melden
gruß

2

Mittwoch, 21. September 2011, 15:37

"kostengünstig" und "klein"... wenn ich das schon höre...

3

Mittwoch, 21. September 2011, 15:46

was passiert dann, wenn du das hörst :D

4

Mittwoch, 21. September 2011, 17:12

"kostengünstig" und "klein"... wenn ich das schon höre...

Klingt irgendwie nach 'Eigentlich will ich gar nix zahlen' und 'den Umfang des Ganzen kann ich überhaupt nicht abschätzen'.
Hilfreich? Dann freue ich mich über eine kleine Spende. :) Flattr this
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5

Mittwoch, 21. September 2011, 17:23

Ich hab mal ne frage (passt irgendwie zum Thema):
Also ich arbeite zurzeit für zwei Firmen an verschiedenen Projekten. Ich bin eigentlich ziemlich neu in diesem gebiet (3 Jahre) (habe erst vor kurzem meine Matura in Österreich gemacht).
Ich würde gerne wissen, was ich so verlangen könnte für Projekte, ohne dabei dumm auszuschauen :P Ich meine ich habe hier oft gelesen von Leuten die Projekte mit einem Stundenlohn von 300 € annehmen (klar davon geht die hälfte flöten). Mir ist klar als Neuling in dieser Branche kann man solche Stundenlöhne nicht verlangen.
Ich bin derzeit mit 20-25€/pro Stunde unterwegs (ich will damit lediglich fragen, ob dieser Stundenlohn gerechtfertigt ist, oder ob man mich übers Ohr haut?).
Klar ich sollte zufrieden sein, mit dem was ich bekommen...

EDIT:// Referenzen habe ich mittlerweile schon einige (damit meine ich die Projekte die ich für die Firmen gemacht habe :P)

Liebe Grüße,
Lukas
-Carpe Diem-

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »KaboomProjeXs« (21. September 2011, 17:32)


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6

Mittwoch, 21. September 2011, 17:49

Wenn Du als Freelancer/Selbständiger arbeitest dann kannst Du es Dir ja ausrechnen:

20 Euro mal 40 Stunden pro Woche x 46 Wochen (6 Wochen Urlaub hat der Angestellte) = 36800 Euro/Jahr. Wenn Du nun noch den Arbeitgeber Anteil abziehst kommst Du auf ein vergleichbares Bruttogehalt von etwa 2200 Euro im Monat. Dafür hast Du das gesamte Risiko, kriegst keine Kohle wenn du krank oder Arbeitslos bist etc....

Also ein guter Hausmeister verdient mehr als du :)

Gruß

Claus
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7

Mittwoch, 21. September 2011, 17:57

Vielen Dank für die Aufklärung! :)
Grundsätzlich bekomme ich nicht mehr pro Stunde ausbezahlt, sondern Projekt basiert, wodurch noch mehr Risiko an mir haften bleibt...Zu beginn eines Projekte muss ich die Stundenschätzung machen und wenn ich da eben zu wenig schätze schauts für mich schlecht aus...
Also was wäre eurer Meinung nach die intelligenteste Lösung, um an einen gerechtfertigten Stundensatz zu kommen? Firmenwechsel? Oder beuten alle Firmen die Neuanfänger so aus, sodass man sich er hocharbeiten muss (klar, überall muss man sich hocharbeiten, nur kommt es halt drauf an wo man zu beginn steht)?

Liebe Grüße,
Lukas
-Carpe Diem-

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8

Mittwoch, 21. September 2011, 18:38

Schau Dich doch mal in der GULP Knowledge Base in der Rubrik Stundensätze um.

Dort kannst Du z.B. im Stundensatz Kalkulator sehen, welche Stundensätze Selbstständige im Bereich Softwareentwicklung oder speziell iOS haben.

Da sich mitunter auch Projektanbieter und Rekruter an diesen Stundensätzen orientieren, liegt man damit ganz gut im Rennen.

9

Mittwoch, 21. September 2011, 19:04

Vielen Dank!
Ich habe mal eine Berechnung gestartet und sehe, dass um die 70-100€ rausgekommen sind, allerdings spielt da ja die IT-Erfahrung eine sehr große Rolle. Ich mit meinem Mechatronik-HTL Abschluss bin wohl einfach in der falschen Branche gelandet :P
Anscheinend kann ich wohl nur hoffen, dass ich bald genügend (zur Zeit habe ich 8 Projekte abgeschlossen, wobei völlig unterschiedliche Projektauftraggeber dabei sind...Pharmafirmen, Fußballverein, Bauunternehmen,...) Referenzen besitze, um später einmal auf eigenen Beinen stehen zu können ;)
-Carpe Diem-

10

Mittwoch, 21. September 2011, 20:43

man man man, immer dieses Preisdumping. Das immer soviele Programmierer dazu neigen sich unter Wert zu verkaufen. Wann hört das eigentlich mal auf?

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11

Mittwoch, 21. September 2011, 20:54

Tja wenn keiner mehr bei Aldi oder Lidl einkauft würde ich sagen...

Gruß

Claus
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12

Mittwoch, 21. September 2011, 22:00

man man man, immer dieses Preisdumping. Das immer soviele Programmierer dazu neigen sich unter Wert zu verkaufen. Wann hört das eigentlich mal auf?

Das ist ja das Problem. Woher soll ich wissen, was das Wert ist was ich produzieren.
Ist ziemlich wahrscheinlich, dass die Firma, die Apps, die ich entwickle, für das 20-30 fache verkaufen. Nur ich als völliger Neuzugänger in dieser Branche habe eben keine Ahnung, was ich alles verdienen kann. Deswegen stelle ich hier auch die Frage. Wenn ihr meint, dass das was ich bekomme viel zu wenig und nicht angebracht ist, werde ich mich mal mit der Firma zusammensetzen und das mal klären. Mir ist bewusst, das gerade Neulinge diesbezüglich stark ausgebeutet werden...nur was kann man dagegen tun? Wenn ich nein sage, suchen die sich einen anderen Entwickler und ich habe keine Aufträge...
Glaubt mir ich stehe selber nicht auf dieses schnelle, billige und dafür schlechte Qualität Zeugs...meine Produkte werden immer in meinen Augen perfekt abgeliefert und dafür bekomme ich auch immer sehr gutes Feedback (heute schon wieder).

Liebe Grüße,
Lukas
-Carpe Diem-

13

Mittwoch, 21. September 2011, 22:09

man man man, immer dieses Preisdumping. Das immer soviele Programmierer dazu neigen sich unter Wert zu verkaufen. Wann hört das eigentlich mal auf?

Das ist ja das Problem. Woher soll ich wissen, was das Wert ist was ich produziere.

100% ACK.

Ich kann ungefähr einschätzen, was mir die Zeit wert ist, die ich hineinstecke. Da finde ich 60€/Stunde völlig okay.
Die Qualität des Produktes (also Code für eventuelle Wartungen, Dokumentation, Schnittstellen, das Produkt an sich, Ablauf, Informationsfluss) bestimmt dann meiner Meinung nach das Geld 'on top'.

Und überhaupt, wo lebt ihr eigentlich, dass ein 'besserer Hausmeister' 2200€ brutto bekommt und euch das nicht reicht?
Ich komm mit weniger aus (nein, kein Programmiererjob) und Hamburg ist nun echt nicht das günstigste Städtchen.

Wenn ich nein sage, suchen die sich einen anderen Entwickler und ich habe keine Aufträge...

Das ist eine Sichtweise.
Andererseits hast du Zeit für die Akquise interessanterer und lukrativerer Projekte. ;)
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14

Mittwoch, 21. September 2011, 22:28

100% ACK.

Wenn ich ACK lese denke ich an die Datenübertragung :-P du meinst wahrscheinlich etwas anderes damit :)

Ich kann ungefähr einschätzen, was mir die Zeit wert ist, die ich hineinstecke. Da finde ich 60€/Stunde völlig okay.
Die Qualität des Produktes (also Code für eventuelle Wartungen, Dokumentation, Schnittstellen, das Produkt an sich, Ablauf, Informationsfluss) bestimmt dann meiner Meinung nach das Geld 'on top'.

Das wird wohl bei mir noch etwas brauchen...wie gesagt ich bin seit diesem Jahr bei den zwei Firmen tätig.

Und überhaupt, wo lebt ihr eigentlich, dass ein 'besserer Hausmeister' 2200€ brutto bekommt und euch das nicht reicht?
Ich komm mit weniger aus (nein, kein Programmiererjob) und Hamburg ist nun echt nicht das günstigste Städtchen.

Nicht einmal das bekomme ich zusammen...wenns gut läuft in einem Monat dann habe ich am Ende noch 1000€ übrig...gut ich wohne noch bei meinen Eltern, jedoch sollte sich das irgendwann mal ändern :-P

Das ist eine Sichtweise.
Andererseits hast du Zeit für die Akquise interessanterer und lukrativerer Projekte.

Auch wieder wahr :-) Mir sind sowieso die liebsten App, die von Grund aus, aus dem eigenen Hause kommen ;-)

Liebe Grüße,
Lukas
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15

Mittwoch, 21. September 2011, 22:51

man man man, immer dieses Preisdumping. Das immer soviele Programmierer dazu neigen sich unter Wert zu verkaufen. Wann hört das eigentlich mal auf?

Das ist ja das Problem. Woher soll ich wissen, was das Wert ist was ich produziere.

100% ACK.

Ich kann ungefähr einschätzen, was mir die Zeit wert ist, die ich hineinstecke. Da finde ich 60€/Stunde völlig okay.
Die Qualität des Produktes (also Code für eventuelle Wartungen, Dokumentation, Schnittstellen, das Produkt an sich, Ablauf, Informationsfluss) bestimmt dann meiner Meinung nach das Geld 'on top'.

Und überhaupt, wo lebt ihr eigentlich, dass ein 'besserer Hausmeister' 2200€ brutto bekommt und euch das nicht reicht?
Ich komm mit weniger aus (nein, kein Programmiererjob) und Hamburg ist nun echt nicht das günstigste Städtchen.

Wenn ich nein sage, suchen die sich einen anderen Entwickler und ich habe keine Aufträge...

Das ist eine Sichtweise.
Andererseits hast du Zeit für die Akquise interessanterer und lukrativerer Projekte. ;)

man man man, immer dieses Preisdumping. Das immer soviele Programmierer dazu neigen sich unter Wert zu verkaufen. Wann hört das eigentlich mal auf?

Das ist ja das Problem. Woher soll ich wissen, was das Wert ist was ich produziere.

100% ACK.

Ich kann ungefähr einschätzen, was mir die Zeit wert ist, die ich hineinstecke. Da finde ich 60€/Stunde völlig okay.
Die Qualität des Produktes (also Code für eventuelle Wartungen, Dokumentation, Schnittstellen, das Produkt an sich, Ablauf, Informationsfluss) bestimmt dann meiner Meinung nach das Geld 'on top'.

Und überhaupt, wo lebt ihr eigentlich, dass ein 'besserer Hausmeister' 2200€ brutto bekommt und euch das nicht reicht?
Ich komm mit weniger aus (nein, kein Programmiererjob) und Hamburg ist nun echt nicht das günstigste Städtchen.

Wenn ich nein sage, suchen die sich einen anderen Entwickler und ich habe keine Aufträge...

Das ist eine Sichtweise.
Andererseits hast du Zeit für die Akquise interessanterer und lukrativerer Projekte. ;)





Ja was denn nu ? 60 Euro oder 2200 Euro ? oder arbeitest du nur 10 Tage im Monat ?

Gruß Claus
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16

Donnerstag, 22. September 2011, 14:06

Claus: Weiter oben war die Rechnung, dass wenn man als Freelancer 70€/Stunde nähme man bei 40 Stunden/Woche nach Abzug aller Ausgaben und Gedöns auf 2200€ brutto für sich käme.
Lukas: Wenn ich meine Miete abziehe habe ich 900€ über. ^^
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17

Donnerstag, 22. September 2011, 14:11

Claus: Weiter oben war die Rechnung, dass wenn man als Freelancer 70€/Stunde nähme man bei 40 Stunden/Woche nach Abzug aller Ausgaben und Gedöns auf 2200€ brutto für sich käme.
Lukas: Wenn ich meine Miete abziehe habe ich 900€ über. ^^

Und wenn ich mal ausziehe, dann habe ich garnichts mehr übrig...und das wird ziemlich bald sein :P
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18

Donnerstag, 22. September 2011, 14:21

Und wenn ich mal ausziehe, dann habe ich garnichts mehr übrig...und das wird ziemlich bald sein
Dann gewöhne dich schon mal dran! Mit den Einnahmen steigen auch die Ausgaben, weil auch die Ansprüche steigen. Eine Konstante gibt es aber. Die Überreste des Geldes am Monatsende geht gegen 0. :D

19

Donnerstag, 22. September 2011, 14:38

Und wenn ich mal ausziehe, dann habe ich garnichts mehr übrig...und das wird ziemlich bald sein
Dann gewöhne dich schon mal dran! Mit den Einnahmen steigen auch die Ausgaben, weil auch die Ansprüche steigen. Eine Konstante gibt es aber. Die Überreste des Geldes am Monatsende geht gegen 0. :D

Die Ansprüche kann man an sein Gehalt anpassen. ;)
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20

Donnerstag, 22. September 2011, 14:45

Die Ansprüche kann man an sein Gehalt anpassen.
Hab ich doch geschrieben! Geht das Gehalt nach oben, folgen die Ansprüche. Geht es nach Unten, zwangsläufig auch. Wer sich Freiwillig in Schulden stützt, dem ist nicht zu helfen!

@KaboomProjeXs
Nur das Geld ausgeben, welches Du wirklich hast. Ernst gemeinter Tip! :thumbsup:

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